Erster Halt: TTC Elbe Dresden

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TTV Dresden I gegen TTC Elbe Dresden II, Ergebnis: 12 zu 3 (Auswärts)

Nach einer vierwöchigen Pause hieß es am vergangenen Samstag endlich wieder „Sport frei“ für die Männer der ersten Mannschaft des TTV Dresden. Der Grundstein für eine hoffentlich erfolgreiche Saison konnte bereits vor einem Monat mit zwei klaren Heimsiegen gegen Dippoldiswalde (13:2) und Oederan (11:4) gelegt werden.

Doch an diesem Wochenende warteten mit dem TTC Elbe Dresden und dem TSV 1862 Radeburg zwei ganz starke Mannschaften auf uns.
Den ersten Halt legten wir praktisch vor der eigenen Haustür ein, hieß unserer Gegner doch „Elbe“. Diese belegten vor dem heutigen Aufeinandertreffen den zweiten Tabellenplatz. Zwar konnte Elbe gegen Oederan lediglich ein Remis erzielen, doch zeigen beispielsweise der hohe Sieg gegen Radeburg (12:3), oder die knappe Niederlage gegen Aufstiegsmitfavorit Burgstädt (6:9), wie unberechenbar und ausgeglichen die Bezirksliga wieder einmal ist. Ähnlich wie der TTV, kann auch Elbe auf eine ausgeglichene Mannschaft bauen. Neben einem soliden oberen Paarkreuz (Götschkes & Jahn), stehen in der Mitte zwei absolute Topleute (Jähne & Diga) zu Verfügung. Im unteren Drittel mussten sie allerdings auf den gut in die Saison gestarteten Legler (7:1) verzichten und traten mit Tenert und König an. Aber genug Vorgeplänkel, auf geht´s zum eigentlichen Spielgeschehen.
Aus den Doppelbegegnungen konnte der TTV wieder einmal als Sieger hervorgehen. Dabei unterlag das Zweier-Doppel ebenso klar, wie das Dreier gewinnen konnte. Die 2:1-Führung konnten Anton/Fehring mit sehr viel Mühe gegen Götschkes/König sichern. Gut warmgespielt, ließ Götschkes anschließend gegen unseren Zweier Lehmann nichts anbrennen. Bei seinem 3:1-Erfolg agierte er zu sicher und schnell am Tisch. Gleichzeitig hatte man in der Partie zwischen Anton und Jahn nie das Gefühl, dass der TTV´ler verlieren könnte (3:0). Von überaus großer Bedeutung für den weiteren Spielverlauf, waren die Duelle im mittleren Paarkreuz. Zunächst konnte Fehring einen 6:10-Rückstand im ersten Satz gegen Jähne pö a pö aufholen und in einen Satzgewinn ummünzen. Es folgten zwei klare Sätze auf beiden Seiten – das Motto lautete: Wer zuerst an den Ball knallt, der gewinnt. Im vierten Durchgang waren die Kräfteverhältnisse ausgeglichener und das Glück auf Seiten des TTV´lers (12:10). Ganz anders das Spiel zwischen Bochmann und Diga, denn dieses bot lange Topspinrallies. Jeder Satz war hart umkämpft und wieder konnte sich unser Spieler in vier Sätzen behaupten. Die zwei folgenden Siege von Preuß und Simon waren nie gefährdet und wir schraubten das Punktekonto hoch auf 7:2.
Eine ungewohnte Situation erlebte Anton gegen Götschkes im Spitzenspiel. Nach 2:11 und 3:11 drohte eine herbe Klatsche für unseren Einser. Doch so leicht ließ sich dieser nicht unterkriegen und holte die beiden nächsten Sätze. Er musste voll an sein Limit gehen, denn Götschkes spielte hervorragend. Wie es halt so ist, wenn man einen Lauf hat, dann holt man auch die knappen Punkte und so kam es schließlich auch (12:10). Weniger dramatisch ging es am Nebentisch her. Hier konnte Lehmann in vier Sätzen gegen Jahn gewinnen – der Siegpunkt. Es folgten zwei klare Spiele im mittleren Paarkreuz, Bochmann blockte Jähnes Raketen auf den Tisch und hatte keinerlei Schwierigkeiten gegen seinen resignierten Gegner. Ähnlich lief es bei Fehring, nur dass dieser keine Chance gegen Diga hatte. Simon kämpfte sich abschließend noch in fünf Sätzen gegen Tenert durch und Preuß vollendete das Werk mit einem glatten 3:0 über König.
WAHNSINN, 12:3-Sieg gegen Elbe, bei Elbe, nach einer 1:14-Demütigung im vergangenen Jahr, das hätte so deutlich niemand erwartet. Eine astreine Vorstellung der Mannschaft. Nun hieß es aber die Euphorie bremsen und die Spannung hochhalten, denn die Fahrt ging weiter. Nächster Halt: Radeburg.

Punkteverteilung: Anton(2,5), Lehmann(1,0), Bochmann(2,5), Fehring(1,5), Simon(2,0), Preuß(2,5)

   
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