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Die erste Herren des TTV Dresden konnte in den beiden Spitzenspielen der 1. Bezirksliga nur teilweise überzeugen. Gegen den Landesligaabsteiger aus Wilsdruff gelang ein unerwartet hoher Sieg, doch musste sich das Team dem übermächtigen Liganeuling aus Döbeln geschlagen geben.

Somit wurden nur zwei von vier möglichen Punkten errungen und die Tabellenführung musste an die Mittelsachsen vorerst abgegeben werden.
Bereits Mitte November traten die Landeshauptstädter in Wilsdruff an. Der Start in die Doppel verlief mit drei Siegen optimal, es darf aber nicht verleugnet werden, dass jedes Spiel über die volle Distanz ging. Nachdem die Hausherren jeweils mit 2 zu 1 in Führung lagen, drehten die Dresdner den Spieß um und konnten sich in allen drei Begegnungen hauchdünn durchsetzen. Damit steht der TTV mit einer sensationellen Doppelbilanz von 19 zu 3 zumindest an der Tabellenspitze dieser Kategorie.
Die erste Einzelrunde verlief anschließend sehr ausgeglichen. Beide „Einser“ konnten sich deutlich durchsetzen. Lau hielt Lehmann mit wenig Mühe auf Distanz (3:1), genauso wie Anton seinen Gegenüber Glöß (3:1). Der für Bochmann aufgerückte Richter blieb beim 3:0 über Kummer schadlos, auch wenn zwei Sätze auf der Kippe standen. Die beiden anstehenden Partien hatten, betrachtet man den Spielverlauf genauer, Seltenheitswert. Sowohl Sportfreund Baumgartner als auch Heber konnten gegen Fehring bzw. Ersatzmann Preuß im Entscheidungssatz überzeugen und jeweils 3 zu 2 gewinnen. Was daran ungewöhnlich ist? Die übrigen sechs Fünfsatzduelle konnte der TTV glücklicher Weise für sich entscheiden. Nach der überzeugenden Leistung von Uhlemann gegen Schaffrath lagen die Dresdner zur Halbzeit mit 6 zu 3 in Front.
In Runde zwei gelangen Anton gegen Lau, Richter gegen Baumgartner und Uhlemann gegen Heber jeweils ungefährdete 3 zu 0 Erfolge. Lehmann gegen Glöß, Fehring gegen Kummer und Preuß gegen Schaffrath mussten sich dagegen mächtig strecken und konnten erst mit dem letzten Atemzug (3:2) gewinnen.
Damit stand ein deutlicher 12 zu 3 Sieg auf dem Papier, der natürlich etwas zu hoch ausgefallen ist. Dennoch nehmen wir die Punkte gerne mit – die letzte Saison hat gezeigt, dass jeder Punkt zählt.
Der Spielverlauf gegen Döbeln ist schnell erzählt. Zunächst konnten wir unsere Doppelbilanz auf 21 zu 4 ausbauen. Herausstechend vor allem die starke Leistung von Bochmann/Uhlemann beim 3 zu 2 gegen Käseberg/Stengel.
Im oberen PK trumpften Anton und Lehmann gegen O. Dathe prächtig auf und ließen dem bis dato besten Spieler der Liga kaum eine Chance. Der Spitzenspieler Alexander konnte allerdings nochmal eine ganze Klasse besser spielen und blieb in beiden Begegnungen unbeschadet.
Leider war an diesem Tag das mittlere PK ein Totalausfall. Sowohl Bochmann als auch Fehring blieben gegen Käseberg (14:0) und Feustel (12:2) ohne Satzgewinn. Ausreden konnten keine gefunden werden – die beiden Döbelner waren an diesem Tag für die TTV´ler einfach nicht zu schlagen.
Ein Fünkchen Hoffnung sollte es dennoch geben. Wer richtig mitgerechnet hat kommt auf vier Zähler. Addiert man die beiden Punkte gegen Ersatzspieler Jörg Dathe hinzu, so ergibt die Summe sechs. Es musste also für das Erreichen des Entscheidungsdoppels mindestens ein Sieg gegen Stengel verbucht werden. Dies war durchaus möglich, gelang uns aber nicht. Uhlemann musste sich nach zwei furiosen Eingangssätzen noch mit 3:2 geschlagen geben. Richter gelang zum Abschluss nur ein Satzgewinn gegen seinen immer stärker aufspielenden Gegner.
Am Ende haben sich die Gäste verdient mit 9 zu 6 durchgesetzt und sollten mit verstärkter Aufstellung auch in der Rückrunde das Maß aller Dinge bleiben. Der TTV belegt mit 14 zu 2 Punkten und einem ausgezeichneten Spielverhältnis einen tollen zweiten Tabellenplatz. Die Vize-Herbstmeisterschaft ist uns nicht mehr zu nehmen und wir arbeiten mit Hochdruck an einer Wiederholung der Vorsaisons-Relegation. Bei der jetzigen Konstellation würden wieder die Sportfreunde aus Krauschwitz auf uns warten. Doch bis dahin kann noch viel passieren, die nächste Hürde stellt sich bereits am kommenden Samstag bei Elbe 3.

   
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