Wie gewonnen so zerronnen

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Nachdem die zweite Vertretung des TTV die Tabellenführung in der 2. Bezirksliga Staffel 1 übernommen hatte, standen das Auswärtsspiel gegen Elbe 6 sowie das Heimspiel gegen Saxonia Freiberg 2 auf dem Programm.

Gegen die Elbianer hagelte es eine deftige 10:5 Niederlage. Dieses Mal kamen zwar alle Akteure deutlich besser mit der Plastikmurmel als zuletzt gegen Elbe 5 zurecht, jedoch beherrschte das Heimteam den Umgang mit dem sich unorthodox verhaltenden Spielgerät wesentlich besser als wir.

Nach den Doppeln galt es einen 1:2 Rückstand aufzuholen, was uns allerdings bis zum bitteren Ende nie gelingen sollte. Im 1. PK gelang unserem allmählich wieder aufstrebenden Einser Vavrina zwei Siege, wobei der Fünfsätzer gegen Boran stark umkämpft war. Unser Kapitän war natürlich auch mit von der Partie, spielte gut aber leider erfolglos.

Mittig waren Fehring und Lehmann stark am Hadern, sodass drei von vier 5-Satzspielen gegen Müller und Seipel verloren gingen. Auch das vierte Spiel ging an die Gäste, sodass es an diesem Abend schwache null Punkte in der Mitte gab.

Die beiden Ersatzmänner Schwarz und Beck machten es ein wenig besser und erspielten ein ausgeglichenes Spielverhältnis gegen Rietschel und Geisler.

Am Ende des Abends verließen wir mit 5:10 bedröppelt die Halle sowie die Tabellenspitze.

Weiter ging es eine Woche darauf gegen Saxonia Freiberg 2 - ein Aufeinandertreffen alter Bekannter.

Eine 3:0 Doppelführung zu Beginn sollte uns eigentlich in Sicherheit wiegen lassen, welche letztendlich aber über den gesamten Spielverlauf nie spürbar wurde.

Zwar konnte Vavrina hauchdünn gegen Röstel auf 4:0 erhöhen, jedoch mussten Feige gegen Schubert und Fehring gegen Steidel klein beigeben. Fehring konnte sich zwar nach 0:2 und 2:5 nochmals aufraffen und auf 2:2 und 8:6 erhöhen, jedoch war nach dieser Aufholjagd das Pulver verschossen.

Lehmann brachte parallel Sportfreund Hättasch in fünf Sätzen die zweite Saisonniederlage bei und unsere starken Ersatzleute in Personalie von Siegmund und Beck konnten mit zwei Siegen zunächst auf 7:2 erhöhen.

Anschließend setzet sich jedoch der schwer zu bespielende Anti-Spezialist Schubert mit einer starken Leistung auch gegen Vavrina durch, wobei der Spielausgang bei Satzergebnissen von 10:12, 10:12: 11:1 und 10:12 auch andersherum hätte ausgehen können. Nach einem eher deutlichen Sieg von Röstel über Feige kamen die Freiberger plötzlich bedrohlich nahe (7:4).

Auch eine Punkteteilung im mittleren Paarkreuz konnte noch keine Vorentscheidung herbeiführen, der Drops war noch nicht gelutscht. Steidel lief heiß wie Frittenfett und erwiderte Lehmanns vergebene Angriffsbemühungen mit gnadenlosen Rückhand-Gegen-Block-Schüssen. Fehring gelang hingegen ein ungefährdeter Erfolg gegen Hättasch (8:4).

Doch glücklicher Weise behielt Siegmund bei seinem 3:2 gegen Erler die Nerven, sodass Beck im letzten Spiel befreit aufspielen konnte und zum 10:5 Endstand abdichtete.

Anders als noch beim Elbespiel konnte der TTV dieses Mal fünf von sechs 5-Satzspielen gewinnen, was letztendlich der Ausschlag für den Sieg war.

Aktuell belegt der TTV 2 den zweiten Tabellenplatz (11:3) in einer doch sehr ausgeglichenen Liga. Das hält die Spannung hoch und kitzelt uns hoffentlich für die beiden nächsten Spiele die dringend notwendigen und bislang fehlenden Prozente zur Spitzenleistung heraus. Immerhin warten zum Hinrundenabschluss keine geringeren als der Tabellenführer (Pactec mit 12:2) und der Tabellendritte (Wilsdruff mit 9:3) auf uns.

(PF)

   
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