Da simmer dabei…

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Kurz und schmerzlos meldet sich die Presseabteilung des TTV Dresden pünktlich zum Saisonstart 16/17 zurück. A bissl Schwung in die Bude bringen schadet schließlich nicht.

 

Nachdem die beiden „Freundschaftsspiele“ gegen unsere Erste nur wenige Highlights zu bieten hatte, sollte nun am Wochenende auch die Saison der Zweiten so richtig beginnen. Der Zufall wollte es so, dass es prompt zur Wiederholung der letztjährigen Relegationsspiele gegen Motor Mickten II und Freital kam. Erstere, damals noch ersatzgeschwächt und ohne Neuzugang Schulz, konnten im Frühling noch deutlich in die Schranken gewiesen werden. Gegen die Randdresdner setzte es dagegen eine herbe Niederlage. Die Karten wurden aber neu gemischt (Hetze, Preuß, Meister raus, dafür Lehmann, Uhlemann und Knöppel rein) und die Geschichte wurde neu geschrieben.

 

TTV II – Motor Mickten II, gefühlte Sensation

 

Zunächst konnten die Dresdner erst einmal ihre Doppelstärke bestätigen, also die Sportfreunde aus Mickten sind gemeint, 0:3.

 

Trainingsmuffel Lehmann zeigt eine beherzte Leistung und siegte deutlich gegen Dybek. Dagegen spielten sich ganz andere Szenen am Nachbartisch ab, denn Schulz und Fehring lieferten sich, aus meiner Sicht, einen hervorragenden und sehr ansehnlichen Schlagabtausch, den der Gästespieler hauchdünn im Fünften für sich entscheiden konnte. Der Fehlstart war demzufolge perfekt, 1:4. Es kam natürlich noch dicker, denn mittig setzte sich die Misere fort, wobei Uhlemann gegen Böhme nur um Haaresbreite das Nachsehen hatte, 1:6. Da simmer dabei, im Abstiegsstrudel, dachte sich wohl der Großteil der Mannschaft – nicht so aber Feige und Knöppel, die uns beinahe ungefährdet auf 3:6 heranbrachten. Lehmann brachte es dann in feiner Manier fertig, auch den 4. Punkt gegen Schulz einzufahren, obwohl gleichzeitig Fehring glasklar gegen einen sehr soliden Dybek unterlegen war – 5:7. Der schusskräftige Böhme hat es sich anschließend auch nicht gegen Fröhner nehmen lassen, den 8. Punkt einzufahren und spätesten beim 0:2 von Feige gegen Hoffmann war die Messe gelesen – denkste. Uhlemann gegen Schneider und Knöppel gegen Kuntzsch waren zur Abwechslung mal eine klare Angelegenheit für den TTV und siehe da, der Feige dreht das Ding gegen Hoffmann und die Doppelstarken TTV´ler standen unverhofft im Entscheidungsdoppel –  wer hätte das nach diesem Spielverlauf gedacht!? Mir schwante Böses, doch unsere Oldies belehrten mich eines Besseren und triumphierten in drei Sätzen und wir feierten das 8:8 wie die Meisterschaft. Geiles Spiel der beiden Underdogs der Liga und in der Summe ein glückliches, aber nicht unverdientes Remis.

 

TTV II – Freital, gefühltes Déjà-vu

 

Schneller als erhofft, gab es die Revanche gegen Freital – und es sollte besser laufen als bei der Reli…

 

Die Doppel verliefen fast nach Plan, beide Einser gewannen ihre Spiele und unser Dreier führte 2:0 – naja, mit ein bisschen Wettkampfpraxis gelingt uns auch noch das. Tillig behielt anschließend die Oberhand gegen Lehmann, sodass das Abstiegsgespenst sofort akut im Nacken saß. Guhr gewann in der Folge 2 Sätze gegen Fehring mit wenig Mühe, doch der TTV´ler drehte noch einmal auf, sodass der Fünfte die Entscheidung bringen musste. Nach 0:3 und einem Timeout zeichnete sich der Ausgang der Partie deutlich ab, bei 2:5 wurden die Seiten gewechselt. Mit dem Herz in der Hand und einer sehr fairen Geste des Sportfreund Guhr zu Gunsten des TTV´ler, konnte sich der Dresdner zwei Matchbälle erarbeiten und sich schließlich im dritten Versuch den ersten Sieg überhaupt gegen den Freitaler sichern. Leider war anschließend gegen die starke Mitte der Gäste kein Kraut gewachsen, sodass uns die Punkteteilung im unteren Paarkreuz auch nicht so richtig voran brachte. Nachdem auch im oberen Paarkreuz die Gäste klar überlegen waren (Siegpunkt für Freital), musste der eine oder andere an die deutliche Reli-Niederlage zurückdenken. Die Devise lautete nun, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Dies gelang uns durchaus ganz gut, sodass am Ende eine zumindest 6:9-Niederlage zu Buche stand.

 

Da simmer also dabei im Abstiegskampf. Doch die Liga ist ausgeglichen und fetzt. Außerdem sind Überraschungssiege möglich, sodass uns allen eine interessante Saison bevorstehen sollte. Können wir den aktuellen Tabellenplatz 7 bis zum Ende der Saison bestätigen, ist eigentlich alles gut. Und wenn wir nicht, na ihr wisst schon, dann simmer gerade am „Doppelüben“.

 

Ende gut alles gut. [Rechtschreib- und Grammatikfehler werden morgen bearbeitet ;)]

   
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