Tabellenspitze erobert

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Nach den ersten beiden Erfolgen im Oktober gegen Elbe 5 und Freital ging es auch im Monat November vielversprechend weiter. Ohne Robert Uhlemann und dafür mit Martin Fröhner konnten die Gäste aus Radeburg knapp mit 9 zu 6 auf Distanz gehalten werden.

Weiter ging es zum Karnevalsbeginn am 11.11. um 11:11 Uhr zunächst im Netto um die Ecke, schließlich musste für die 2 Spiele umfassende Tagestour ausreichend Proviant mitgenommen werden. Zudem wurden Matthias Hille und Raphael Beck anstelle von Erik Vavrina und Robert Uhlemann ins Schlepptau genommen. Die erste Aufgabe wartete mit der TTVG Oederan-Falkenau in Flöha auf uns. Da die Gastgeber allerdings gleich auf vier Mann Ersatz zurückgreifen mussten, entwickelte sich das Spiel schnell zum Selbstläufer. Lediglich Sven Schimke konnte den Dresdnern richtig Paroli bieten und erspielte mit einer starken Leistung zwei Einzelerfolge sowie das Eingangsdoppel an der Seite von Henning Burkert.

Mit einem 12 zu 3 im Gepäck ging es auch fix weiter ins nahegelegene Mulda. Dort wurde soeben der Tabellenführer aus Wilsdruff durch ein 10 zu 5 der Hausherren vom Thron gestoßen, den nun wir erklommen hatten (Wenn sich zwei streiten, …).

Wir waren also gewarnt und es entwickelte sich ein packendes Spiel auf Augenhöhe, in dem die Dresdner zwar zumeist in Führung lagen, diese aber nie ausbauen konnten. Im 1. PK gelang uns trotz ansprechender Leistung nur ein Punktgewinn durch Jan Feige über Sebastian Fröbel. Der starke Einser Jens Bachmann wackelte zwar, konnte letztendlich aber nicht geschlagen werden.

Im 2. PK lagen dann die Vorteile auf unserer Seite, sodass 3 von 4 Punkten auf das Dresdner Konto gebucht wurden.

Ein ähnliches Kräfteverhältnis ließ die Papierform auch im 3. PK vermuten. Allerdings machte uns Sportfreund Rudolph einen dicken Strich durch die Rechnung. Mit einer beherzten und kämpferischen Leistung führte er sein Team zu unserem Unmut mit zwei Einzelerfolgen ins Entscheidungsdoppel, wobei der TTV zu diesem Zeitpunkt bereits das Remis sicher hatte. Und das war auch gut so, denn im alles entscheidenden Abschussdoppel hatte das Dresdner Duo nicht den Hauch einer Chance, sodass am Ende ein verdientes Unentschieden, mit dem alle Beteiligten sehr gut leben konnten, zu Buche stand.

Mit drei Auswärtspunkten im Gepäck ging es, zumindest bei der einen Reisegruppe, feuchtfröhlich zurück nach Dresden. Bis in die frühen Morgenstunden wurde eine gepflegte Runde Doppelkopf gekloppt und die vorübergehende Tabellenführung gefeiert.

(PF)

   
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