TTV 2: Aufstieg Perfekt

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Die Reserve des TTV Dresden wurde nach einer erfolgreichen Rückrunde vorzeitig Meister in der 2. Bezirksliga Staffel 1. Mit Siegen über Wilsdruff, Radeburg und Mulda sowie zwei äußerst hart umkämpften 9 zu 7 Erfolgen gegen Freiberg und Elbe 5 war den TTV´lern der direkte Wiederaufstieg in die 1. Bezirksliga bereits vor dem letzten Spieltag nicht mehr zu nehmen – und das war auch gut so. Zum Saisonabschluss wartete nämlich kein geringerer als der Angstgegner aus Freital auf uns. Wie gewöhnlich entwickelte sich eine faire und sehr enge Partie zwischen den beiden Absteigern der vergangenen Saison und auch diesmal hieß der Sieger mit 9 zu 7 Freital.

Nicht wenige in der regionalen Tischtennisszene hatten uns bereits vor der Saison zum Favoriten um den Staffelsieg erklärt. Dass dies jedoch kein Selbstläufer werden würde, war ziemlich schnell klar. Kaum ein Spiel konnten wir mit dem Stamm-Sechser bestreiten, sodass nie die zwingend notwendige Routine gefunden wurde. Hinzu kamen schwache Nerven und schlechte Leistungen. Folgerichtig führte nicht der TTV (13:5 Punkte), sondern PACTEC (15:3 Punkte) diese sehr ausgeglichene Liga kurz vor Weihnachten an.

Zur Rückrunde konnten wir nicht mehr auf Julius Knöppel und unsere Nummer 1 Erik Vavrina zurückgreifen, da es sie beruflich in andere Städte zog. Stattdessen rückte der frischgebackene Vereinsmeister Martin Fröhner (5:11) an die Seite von Robert Uhlemann (9:5) ins obere PK. In der Mitte setzten wir auf die Erfahrung von Patrick Preuß (8:6) und Alexander Lehmann (10:2). Komplettiert wurde die Mannschaft durch Kapitän Jan Feige (7:3) und Philipp Fehring (12:4). Tatsächlich stellte sich der Erfolg allmählich ein und bei jedem Einzelnen war eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorrunde erkennbar. Durch mannschaftlich geschlossene Leistungen und mittels positiver Stimmung glückten folglich die Revanchen gegen Elbe 6 und PACTEC. Dass wir ausgerechnet am letzten Spieltag die einzigen Verlustpunkte der Rückrunde einfuhren (16:2) war zu diesem Zeitpunkt glücklicher Weise nur noch eine Randnotiz. Die Möglichkeit zur Revanche lässt vielleicht nicht lange auf sich warten.

Unterm Strich hielt die Mannschaft um Kapitän Jan Feige also dem hohen Erwartungsdruck stand und darf sich in der Saison 2018/19 erneut in der 1. Bezirksliga beweisen. Wie es sich für eine ordentliche Fahrstuhlmannschaft gehört, wird sie auch in der neuen und alten Liga ein Wörtchen um den Abstieg mitsprechen.

(PF)

   
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